So setzen wir bei myFlow•Company ein Agent OperatingSystem ein.
Sobald Datenquellen, Workflows, Tools, KI und mehrere Personen zusammenspielen, entsteht schnell unkontrollierte Komplexität.
- Wer macht was?
- In welcher Reihenfolge?
- Nach welchen Regeln?
- Wo landen Ergebnisse?
- Wie vermeiden wir Doppelarbeit?
Genau hier setzen wir mit einem Operating System – dem myFlow•OS an.

Idee und Aufbau des Operating System
Ein OS schafft klare Strukturen, Rollen und Abläufe. Entscheidend ist aber etwas anderes:
Es sorgt dafür, dass Entwicklungsschritte, Überlegungen, Entscheidungen und (Zwischen-)Ergebnisse jederzeit nachvollziehbar und kontrollierbar bleiben. Damit werden Prozesse prüfbar und Ergebnisse vertrauenswürdig.
Im Kern trennt das OS drei Dinge konsequent voneinander: Agenten, Workflows und Artefakte.
Artefakte sind dabei zentrale Medien wie Dokumente, Daten oder Zwischenstände. Agenten kommunizieren nicht direkt miteinander, sondern arbeiten über diese Artefakte. Das ist ein zentrales Designprinzip.
In der Praxis bedeutet das:
Es wird nicht „zwischen Systemen gesprochen“, sondern gemeinsam an strukturierten Inhalten gearbeitet.
Zum Beispiel an einer Use-Case-Beschreibung, einer Produktspezifikation oder einem Design-Entwurf.
Mit einem anderen Fokus können das genauso gut Projektbeschreibungen, Angebotsentwürfe oder Entscheidungsdokumente sein.
Das Setup ist damit nicht auf einen konkreten Anwendungsfall beschränkt, sondern übertragbar.
Der Gesamtprozess wird deterministisch orchestriert.
Es gibt klare Bedingungen (Gates, Definition of Done), wann ein Schritt abgeschlossen ist und der nächste beginnt. Fehlen Voraussetzungen, wird iteriert. Gleichzeitig sind diese Übergänge zentrale Kontrollpunkte, an denen gezielt eingegriffen werden kann. Um sich noch einmal zu vergewissern, wo man im Gesamtprozess steht, kann man auch beim Orchestrator eine „Lagebeurteilung“ einfordern.

Wir nutzen dieses Setup nun seit einigen Wochen im eigenen Doing.
Ein Beispiel aus der eigenen Praxis – ein Prototyp für uns
Ein konkretes Beispiel aus dieser Woche: Bau einer interaktive Landingpage für unser myFlow•Kit aufgebaut.
Ziel war nicht „eine Website zu bauen“, sondern drei Fragen gleichzeitig zu klären:
- Verstehen Kunden unseren Ansatz?
- Können wir komplexe Logik einfach vermitteln?
- Funktioniert der Einstieg über konkrete Anwendungsfälle?
Denn genau hier sehen wir in Erstgesprächen immer wieder die gleichen Muster:
- „Ich weiß nicht, was ich mit KI / Automatisierung konkret machen soll“
- „Jede Lösung wirkt wie ein Einzelprojekt“
- „Ich verstehe die Lösung nicht richtig“
Auf unserer Seite gibt es andere Herausforderungen:
- Wir denken in einer strukturierten Architektur, können das aber schwer vermitteln
- Wir arbeiten mit vielen Technologien im Hintergrund, was schnell beliebig wirkt
- Der Einstieg ist oft unklar: Strategie, Use Case, Organisation, Skalierung?
Am Ende treffen zwei Perspektiven aufeinander: Aus Kundensicht ist ein Anwendungsfall eine konkrete Lösung.
Aus unserer Sicht ist er ein Bündel wiederkehrender Fähigkeiten, die auch in anderen Kontexten funktionieren.
Zum Beispiel: Informationen erfassen, Inhalte verstehen, Kontext anwenden, Ergebnisse strukturieren.
Diese Fähigkeiten tauchen in unterschiedlichen Kombinationen immer wieder auf. Genau darin liegt die Wiederverwendbarkeit.
Die Herausforderung ist, dass diese beiden Sichtweisen selten direkt zusammenfinden.
Der Prototyp ist ein Versuch, diese Lücke zu überbrücken. Er startet bewusst beim konkreten Anwendungsfall, macht aber sichtbar, dass darunter eine wiederverwendbare Struktur liegt.
Am Ende entsteht daraus ein kompaktes Briefing als Grundlage für ein Erstgespräch.
Für unseren eigenen Use Case sind wir durch folgende Schritte gegangen:
- Use-Case-Schärfung
- Produktspezifikation
- Design und UI
- Architektur
- Deployment in einer Testumgebung

Auf Basis des Prompts werden Vorschläge unterbreitet. Dabei wird der vom LLM verstandene Kunden-Use-Case über die implizit geforderten Capabilities (z.B. Rechnungen lesen mittels OCR, Rechnungen speichern, rechnerische Richtigprüfung) mit den Capabilities aus der Use-Case-Galerie (aktuell mit >20 hinterlegten Use-Cases) verglichen. Über ein Scoring-Modell im Hintergrund werden passende Use-Cases gemappt.

Bei erfolgreichem Mapping wird eine Liste der besten Hits erzeugt. Links führen direkt zu einer Use-Case-Beschreibung, die als Overlay eingeblendet wird. Das Overlay enthält
- Kurzbeschreibung in einem Satz
- Wesentliche Features der Lösung
- Ideen für die Erweiterbarkeit
- Weitere Use-Cases / Lösungen, die passen (und sich zu einem Ganzen fügen)
- Capabilities (welche technischen Fähigkeiten sind von der Lösung gefordert)
- Weitere kompakte Insights aus IT-Perspektive
Mit einem Klick kann auf Wunsch dieser Use-Case dann zur „persönlichen Roadmap“ hinzugefügt werden.

Use-Cases lassen sich nun beliebig zur persönliche Roadmap hinzufügen oder auch wieder entfernen. Die persönliche Roadmap wird auf der rechten Bildschirmseite ein- und ausgeblendet. Die Reihenfolge lässt sich verändern. Alle mit den Use-Cases verbundenen Capabilities werden aufgeführt.

Schlussendlich kann alles in einem „Briefing“ zusammengefasst werden: Ausgangsfrage, ausgewählte Use-Cases, Reihenfolge. Interessenten haben für ein Erstgespräch etwas in der Hand – wir wissen worum es geht: Win-Win.

Du willst mit uns darüber sprechen, wie wir deine Prozesse in „Flow“ bringen?
Schau doch mal, ob du in unserem Leistungs-Portfolio etwas findest, dass dich auf dem Weg zu mehr Produktivität und Effizienz unterstützt. Oder lass uns doch direkt schnacken: Kontakt
Wir freuen uns auf den Austausch!

