Competence Center Automation – the new Kitt on the Block

Organisationen befinden sich derzeit in einem massiven Transformationsprozess.
Neu ist nicht die Veränderung selbst – sondern die Geschwindigkeit, Unsicherheit und Komplexität, mit der sie geschieht. Noch nie war es so anspruchsvoll, Mensch, Prozess und Technik zu moderieren.

Viele Führungskräfte und Teams stehen vor der Herausforderung, neue Technologien sinnvoll in ihre Arbeitsrealität zu integrieren. Die technischen Möglichkeiten steigen rasant – Empowerment durch No-Code, Low-Code und KI ist möglich wie nie zuvor. Doch das Potenzial kommt oft nur bei wenigen an.

Das Ziel: Automatisierung und KI müssen zum „Anpack-Thema“ für viele werden – nicht nur für die, die ohnehin schon digital affin sind.

Abbildung 1: No-Code & Vibe-Coding ändert vielleicht nicht alles – aber vieles!

Automatisierung und KI gehören zusammen

Die neuen Player auf dem Spielfeld sind No-Code-Tools und KI-Anwendungen.
Beide ermöglichen es Organisationen, Prozesse eigenständig zu automatisieren:

  • einfache, repetitive Aufgaben eliminieren
  • Prozesse vereinheitlichen
  • Tools und Systeme Ende-zu-Ende integrieren

Doch: Viele Organisationen starten bei KI – ohne die Basis geschaffen zu haben.
KI ist stark, aber nur dann sinnvoll, wenn Prozesse automatisiert, Daten verfügbar und Workflows integriert sind.
Automatisierung ist die Voraussetzung – KI der Hebel.

Dezentralität als Erfolgsfaktor

Der Schlüssel liegt in einer neuen Organisationslogik:
Die besten Automatisierungsideen entstehen in den Fachbereichen selbst.
Denn dort sind die Prozesse, das Wissen und die Motivation.

Abbildung 3: Competence Center als „Community of Practice“

Mit modernen Tools können Fachbereiche heute selbst Prozesse automatisieren – ohne tiefgehende IT-Kenntnisse.
Die IT bleibt dabei wichtig – als technisches Backbone und für Governance und Leitplanken.

Damit das gelingt, braucht es ein verbindendes Modell:

  • zentral organisiert,
  • dezentral belebt,
  • top-down initiiert,
  • bottom-up getragen.

Abbildung 3: Competence Center als „new Kitt on the Block“ – es verbindet zwischen den einzelnen Automatisierungs-Kristallisationspunkten in den Organisationen

Das Competence Center als Strukturmodell

Ein Competence Center ist genau dieser Kitt zwischen den Bereichen.
Es verbindet Fachwissen, Technik und Community:

  • teilt Projekterfahrungen
  • standardisiert Vorgehensweisen
  • bündelt Kompetenzen und Know-how
  • fördert Lernen & Austausch über Bereiche hinweg

Durch Formate wie Automation Wiki, Chat-Bot, Micro-Learnings, Peer Learning Circles oder Automation Stories entsteht eine lebendige Community of Practice – der Kern des Competence Centers.

Abbildung 4: Stufen für den Aufbau einer (internen) Community

Wie starten?

Ein bewährter Startpunkt:

  1. Erste Automatisierungs-PoCs (2–3 kleinere (Teil-)Prozesse) in einem Fachbereich
  2. 3–4 Wochen produktive Erfahrung sammeln
  3. Workshop-Reihe mit Fokus auf „Machen“
    • Initial-Workshop: Vision & Appetit schaffen
    • Prozess-Identifikation: die richtigen Use Cases finden
    • Deep Dive: Prozesse verstehen und Konzepte entwickeln

So wächst Schritt für Schritt ein nachhaltiges Ökosystem für Automatisierung und KI.
Das Competence Center wird zum Ort, an dem Lernen, Machen und Skalieren zusammenkommen.

Abbildung 5: Rollen und Aufgaben im Competence Center

Share the Post:

Andere Beiträge

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner